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Demokratie passiert nicht nur in Parlamenten. Sie entsteht dort, wo junge Menschen ihre Umgebung gestalten, Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen – in der Schule, im Jugendclub, im Netz oder direkt vor Ort. Genau dieses Engagement würdigt der Jugenddemokratiepreis 2026 der Bundeszentrale für politische Bildung.
Unter dem Motto „Zukunft mitgestalten – Dein Blick nach vorne“ werden Projekte von jungen Menschen ausgezeichnet, die zeigen, wie Demokratie heute gelebt wird – kreativ, mutig und nah an der Lebensrealität.
Mitmachen können Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 27 Jahren, die eigene zivilgesellschaftliche Projekte entwickelt haben oder gerade umsetzen. Das kann eine Schulinitiative sein, ein Social-Media-Projekt, eine Jugendbegegnung, Nachbarschaftshilfe oder etwas ganz anderes. Entscheidend ist nicht das Format, sondern die Idee dahinter: Demokratie sichtbar und erlebbar machen.
Ich weiß aus vielen Gesprächen, wie viel Engagement, Zeit und Herzblut in solchen Projekten steckt – oft ganz ohne große Bühne. Der Jugenddemokratiepreis ist eine tolle Gelegenheit, genau dieses Engagement sichtbar zu machen, Anerkennung zu bekommen und Unterstützung für die weitere Arbeit zu erhalten.
Bewerbungsschluss: 22. Februar 2026
Preisverleihung: voraussichtlich 22. Mai 2026 in Berlin
Preisgeld: bis zu 3.000 Euro
Alle Infos und die Bewerbung findet ihr hier:
www.bpb.de/jugenddemokratiepreis
Mein Tipp: Traut euch. Eure Perspektive auf Demokratie ist wichtig – gerade jetzt.

Der Kunstpreis Fotografie wird jährlich von der LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH vergeben und zählt zu den bedeutenden Auszeichnungen für fotografische Positionen im Kulturraum Berlin-Brandenburg.
Seit 2017 würdigt der Preis besondere künstlerische Leistungen in der Fotografie und stärkt die Vielfalt und Vitalität des künstlerischen Schaffens in der Region.
Mit einem Gesamtpreisgeld von 20.000 € unterstützt der Preis Fotografinnen und Fotografen sowie bildende Künstler:innen, die ihren Wohnsitz und künstlerischen Schwerpunkt in Brandenburg oder Berlin haben. Die künstlerischen Arbeiten sind thematisch offen – der Fokus liegt auf Qualität, Ausdruck und künstlerischer Umsetzung.
Jährlich entscheidet eine unabhängige Fachjury über die Preisträger:innen. Die Gewinnerarbeiten werden im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.
Die Bewerbungsphase für den Kunstpreis Fotografie 2026 hat begonnen.
Einreichungen sind noch bis zum 20. März 2026 möglich.

Die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat am 26. Januar 2026 ihre überarbeiteten Empfehlungen zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Institutionen veröffentlicht. Die Publikation „Institutionen übernehmen Verantwortung“ ersetzt die bisherige Fassung aus dem Jahr 2019.
Die Empfehlungen basieren auf Erfahrungen aus realen Aufarbeitungsprozessen sowie auf einem mehrjährigen Dialog mit Betroffenen, Institutionen und der Wissenschaft. Im Mittelpunkt steht dabei ein Perspektivwechsel: Aufarbeitung wird nicht als formaler Akt verstanden, sondern als verantwortungsvoller, transparenter und langfristiger Prozess, der die Perspektiven Betroffener ernst nimmt und strukturelle Konsequenzen nach sich zieht.
Seit dem 1. Juli 2025 ist zudem das Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Kraft. Die Empfehlungen stehen damit in einem breiteren gesellschaftlichen und politischen Kontext: Aufarbeitung ist heute ein zentraler Bestandteil staatlicher und institutioneller Verantwortung – nicht rückblickend, sondern mit Blick auf Prävention, Schutz und Vertrauen.
Aufarbeitung bedeutet mehr als das Benennen von Versäumnissen. Sie verlangt, zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und aus Fehlern konkrete Veränderungen abzuleiten. Institutionen tragen dabei eine besondere Verantwortung, weil Macht, Abhängigkeiten und Schutzräume häufig eng miteinander verbunden sind.
Ich halte es für entscheidend, dass Aufarbeitung betroffenenorientiert, unabhängig und verbindlich erfolgt – und dass ihre Ergebnisse nicht in Berichten enden, sondern in wirksame Schutzkonzepte, veränderte Strukturen und eine andere Haltung im Alltag von Institutionen münden. Die Empfehlungen der Aufarbeitungskommission leisten hierfür eine wichtige Orientierung und sollten in Politik, Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft ernsthaft genutzt werden.
Weiterführende Informationen

Ab Januar 2026 wird private Nachbarschaftshilfe in Brandenburg deutlich einfacher:
Unterstützung im Alltag kann künftig über die Pflegekasse abgerechnet und über den Entlastungsbetrag finanziert werden.
Ich finde, das ist ein wichtiger Schritt, um häusliche Pflege zu stärken. Das ist insbesondere im ländlichen Raum notwendig, wo oft professionelle Angebote fehlen oder Angehörige nicht alles auffangen können.
Aber was heißt Nachbarschaftshilfe konkret?
Ganz praktische Unterstützung im Alltag, zum Beispiel:
- Begleitung zu Arztterminen
- Hilfe beim Einkaufen oder bei Erledigungen
- gemeinsame Spaziergänge
- Gesellschaft und Struktur im Alltag
Genau diese Formen von Hilfe waren bisher oft nicht erstattungsfähig, obwohl sie für viele Menschen einen sehr großen Unterschied machen.
Und was ändert sich ab Januar 2026?
- Nachbarschaftshilfe wird als niedrigschwelliges Angebot anerkannt
- Finanzierung über den Entlastungsbetrag der Pflegeversicherung (bis zu 131 € monatlich)
- Zusätzlich können – je nach Anspruch – Pflegesachleistungen umgewandelt oder Mittel der Verhinderungspflege genutzt werden
Wieso ist das wichtig für die Menschen im Wahlkreis?
Viele pflegebedürftige Menschen möchten so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben.
Ich finde, Nachbarschaftshilfe entlastet Familien und pflegende Angehörige. Sie schließt Versorgungslücken, besonders im ländlichen Raum. Und sie stärkt das Miteinander vor Ort.
Was sind die Rahmenbedingungen für Nachbarschaftshilfe?
- Ehrenamtliches Engagement, kein Arbeitsverhältnis
- Aufwandsentschädigung bis max. 10 € pro Stunde
- Unterstützung von maximal zwei pflegebedürftigen Personen
- Keine enge Verwandtschaft (bis 2. Grad), kein gemeinsamer Haushalt
- Registrierung beim Landesamt für Soziales und Versorgung Brandenburg (LASV) und Teilnahme an einer Schulung (inkl. Grund- und Notfallwissen)
Alle Infos zur Registrierung, zu Schulungen und Ansprechstellen gibt es gebündelt unter nachbarschaftshilfe-brandenburg.de

Politische Arbeit verläuft nicht gleichmäßig. Es gibt Zeiten des Zuhörens und Zeiten des Verhandelns. Der Winter gehört zu den Phasen, in denen auch die Grundlagen für das neue Jahr angegangen werden.
Deshalb fahre ich die Bürozeiten vorübergehend zurück und arbeite konzentriert an den Inhalten, die für mich und für den Landkreis Oberhavel wichtig sind. Mein Anspruch ist klar: Oberhavel soll von kommenden Koalitionsverhandlungen und Entscheidungen profitieren. Im Frühling bin ich wieder mit erweiterten Öffnungszeiten und neuen Ergebnissen für euch da. Bis dahin sehen wir uns mindestens alle 14 Tage oder nach Vereinbarung. Ich freue mich über jeden Besuch, jede Anfrage und besonders über neue Ideen und Impulse aus der Region!

Ich bin ab sofort Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landtages Brandenburg.
Der Ausschuss deckt ein außergewöhnlich breites Themenfeld ab: von Hochschulen und außeruniversitärer Forschung über Kulturförderung, Erinnerungskultur und kulturelle Bildung bis hin zu Fragen von Innovation, Transfer und gesellschaftlicher Verantwortung von Wissenschaft. Er ist damit ein zentraler Ort für Zukunftsfragen – nicht nur für Brandenburg, sondern für unsere Demokratie insgesamt.
Wissenschaft und Forschung als gesellschaftliche Aufgabe
Wissenschaft und Forschung sind für mich kein abgeschlossener Elfenbeinturm. Sie prägen politische Entscheidungen, wirtschaftliche Entwicklung und den gesellschaftlichen Diskurs. Gerade in Zeiten von Desinformation, Wissenschaftsskepsis und zunehmender Polarisierung braucht es transparente Forschung, offene Kommunikation und einen stärkeren Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Mir ist wichtig, dass Forschungsergebnisse nicht nur produziert, sondern auch verständlich vermittelt und gesellschaftlich eingeordnet werden.
Kultur ist mehr als Hochkultur
Kulturpolitik umfasst weit mehr als große Häuser und etablierte Institutionen. Sie reicht von Theatern, Museen und Gedenkstätten über freie Szenen, Soziokultur und Festivals bis hin zu Popkultur, Games, digitalen Formaten und neuen kreativen Ausdrucksformen. Gerade Popkultur und digitale Kultur sind prägende Räume für junge Menschen – Orte der Identitätsbildung, des Austauschs und auch der politischen Sozialisation. Diese Räume ernst zu nehmen und kulturpolitisch mitzudenken, ist mir ein besonderes Anliegen.
Kultur im ländlichen Raum stärken
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Frage, wie kulturelle Teilhabe überall im Land möglich bleibt. Kultur im ländlichen Raum ist kein „Nice-to-have“, sondern ein zentraler Faktor für Lebensqualität, Zusammenhalt und demokratische Teilhabe. Hier geht es um verlässliche Förderstrukturen, um Unterstützung für Ehrenamtliche und Kulturschaffende, um mobile und hybride Formate – und darum, kulturelle Angebote nicht nur zu erhalten, sondern weiterzuentwickeln.
Schnittstellen denken, Zukunft gestalten
In meine Arbeit im Ausschuss bringe ich insbesondere die Perspektiven aus Jugendpolitik, Bildung, digitaler Teilhabe, Pop- und Gamingkultur sowie der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus ein. Wissenschaft, Forschung und Kultur sind eng miteinander verbunden und wirken weit über ihre jeweiligen Fachgrenzen hinaus. Diese Schnittstellen sichtbar zu machen und politisch zu stärken, verstehe ich als einen zentralen Auftrag meiner Ausschussarbeit.
Ich freue mich darauf, diese vielfältigen Themen im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kultur aktiv mitzugestalten – im Austausch mit Wissenschaftler:innen, Kulturschaffenden, Initiativen und den Menschen im ganzen Land.